Manuelle Therapie 2016

Manuelle Therapie 2016
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Warum kann ein Talus posterior extern zu einer Rotationsläsion von LWK V führen? Warum kann... mehr
Information zu: "Manuelle Therapie 2016"

Warum kann ein Talus posterior extern zu einer Rotationsläsion von LWK V führen? Warum kann ein Zwerchfell Schulterschmerzen verursachen?

Was ist ein depressed sacrum?

Das sind nur drei der Fragen, denen wir in unseren Kursen zur Integrativen Manuellen Therapie zusammen mit den Kursteilnehmern auf den Grund gehen. Wir verstehen dabei die Manuelle Therapie als in der Osteopathie verwurzelt und üben daher das Denken in Ursache-Folge-Ketten und den Blick auf die Zusammenhänge aller Ebenen - parietal, viszeral, nerval. Das Ergebnis ist die Fähigkeit, Schmerzen zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen und so zum Beispiel von den Schulterschmerzen zum Zwerchfell zu gelangen - und durch eine Behandlung der Ausgangsläsion dem Patienten nachhaltig zu helfen.

In der Osteopathie verwurzelt...
Diese Nähe zur Osteopathie zeigt sich im Curriculum im Schwerpunkt auf der funktionellen Anatomie und in der Integration verschiedener Behandlungsebenen:
In den Kursen wird sehr viel Wert auf gute anatomische Kenntnisse und funktionelle Denkweise gelegt. Diese sind die Voraussetzungen dafür, Läsionen in einer Ursachen-Folge-Kette (UFK), wie sie in der osteopathischen Medizin unabdingbar ist, zu erkennen und sie in einer sinnvollen Reihenfolge abzubauen.
Der Lehrplan umfasst sowohl Extremitäten und Wirbelsäule - mit besonderem Schwerpunkt auf Biomechanik und funktioneller Anatomie - als auch das parietale System und vermittelt darüber hinaus Einblicke in die Bedeutung viszeraler und neuraler Strukturen für die Manualtherapie.

Wir helfen Ihnen, Theorie zu visualisieren und zu verstehen!
Doch gerade die funktionelle Anatomie ist hoch komplex und erschließt sich oft nicht sofort. Deswegen hat das mediABC bei der Integrativen Manuellen Therapie auch einen didaktisch-methodischen Anspruch: Wir visualisieren Theorie, d.h. wir vermitteln kompliziertes Wissen in anschaulichen Bildern. Diese bildhaften Vorstellungen von Abläufen ermöglichen ein tiefes und nachhaltiges Verständnis der Zusammenhänge - und dieses Verständnis wird zur Grundlage für eine analytisch-logische und eigenständige Herangehensweise der Therapeuten an die Probleme eines Patienten.

Wagen Sie den Blick über den Tellerrand!
Wir vermitteln Ihnen keine fertigen Rezepte zur Behandlung, sondern wir trainieren gemeinsam mit Ihnen das Denken in logischen Ketten. Diese Ursache-Folge-Ketten halten sich oft nicht an die Grenzen der Fachbereiche. Wir ermutigen Sie daher schon in der Ausbildung, immer wieder den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen und die Erkenntnisse und Sichtweisen der verschiedensten Behandlungsmethoden für die Erweiterung Ihres eigenen Verständnisses heranzuziehen. Wichtig ist uns, dass Sie die Manualtherapie verstehen und sicher und mit Freude einsetzen und nicht, dass Sie das Konzept von das mediABC eins zu eins umsetzen. Sie werden in unseren Kursen in die Lage versetzt, die Erkenntnisse verschiedener Konzepte zu bewerten und zu einem patientenorientierten Behandlungskonzept zu integrieren. Aus diesem Grund verzahnen wir auch unseren Kurs Integrative Manuelle Therapie inhaltlich mit den Kursen Mobilisation nervaler Strukturen, Kiefergelenksbehandlung, Lumbale Instabilitäten und Manuelle Therapie für Kinder. Auf diese Weise können Sie Ihre Kenntnisse aus der Manuellen Therapie abrunden und in Spezialbereichen vertiefen.

Kursziel
Sie sind ein kompetenter Manualtherapeut, der sich aufgrund seines tiefen Verständnisses für die funktionellen Zusammenhänge über alle Körperebenen hinweg in der Materie sicher fühlt und so mit Freude und Offenheit dem Patienten entgegentritt. Sie arbeiten mit einer ganzheitlichen Perspektive und logisch begründet und es gelingt Ihnen so, den Patienten an der Behandlung teilhaben zu lassen und die Perspektiven, den Verlauf und den roten Faden der Behandlung aufzuzeigen.

Lernziel
Sie erarbeiten sich ein fundiertes und vor allem anwendungsbereites theoretisches und praktisches Wissen in der Manuellen Therapie, das Sie in die Lage versetzt, über eine Behandlung am Schmerzort hinaus das Beschwerdebild des Patienten funktionell zu ergründen und mit diesem Verständnis nachhaltig bis zur Ursprungsläsion zu behandeln. Dabei wenden Sie keine fertigen Behandlungsrezepte an, sondern erstellen eigenständig und mit Blick über den Tellerrand der MT hinaus eine individuelle und fundierte Behandlungsstrategie.

Lehrplan
Sie erlernen zu jedem Thema spezielle Anatomie und funktionelle Anatomie, Befund (inkl. Safety-Tests) und Behandlung (mit Weichteilbehandlung). Jedes Modul besteht aus 34 Unterrichtseinheiten von Donnerstag bis Sonntag.

Modul / Themen, Inhalte

1 Einführung, Grundlagen, Gesetze der MT, Befunderhebung

2 LWS, BWS, Rippen
Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Modelle bezüglich der LWS/BWS vor und erläutern deren Vor- und Nachteile. Wir erklären Ihnen den aktuellen Stand der Wissenschaft und warum wir uns für das Modell von H.H. Fryette entschieden haben. Weiter erlernen sie den Zusammenhang zwischen Rippen und WS und umgekehrt. Wir zeigen ihnen den faszialen Einfluss und die Möglichkeiten der Behandlung. Wir erörtern mit ihnen den Einfluss von Behandlungen der Wirbel- und Rippengelenke auf das vegetative und periphere Nervensystem.

3 Knie, Fuß
Im Allgemeinen orientieren wir uns hier an dem Modell von Kaltenborn und Evjenth sowie den Weichteiltechniken von Lewit. Wir gehen in diesem Kurs auch auf die aktuelle Diskussion der Konkav-Konvexregel ein.

4 ISG, Becken, Hüfte
Im Bereich der Hüfte orientieren wir uns am Modul III. Für das ISG und Becken verwenden wir die Denkmodelle der Osteopathie mit den Achsen und Gelenkbewegungen sowie die Mobilisationen mit Techniken aus dem GOT (General Osteopathic Treatment) und den progressiveren Techniken der Osteopathie.

5 SIG, Integration, Krankheitslehre UE bis BWS/Thorax, Zwischenprüfung
SIG ist aufbauend auf Modul IV mit den jeweiligen Konzepten und Mobilisationen. Des Weiteren erklären wir die Ursache-Folge-Ketten und -Wirkungen. In diesem Modul erfahren sie die osteopathische Sichtweise im parietalen System.

6 Hand, Ellenbogen
Im Allgemeinen orientieren wir uns hier an dem Modell von Kaltenborn und Evjenth sowie den Weichteiltechniken von Lewit. Im Speziellen zeigen wir ihnen wie begleitende Bewegungen in anderen Ebenen Einfluss auf die primären Bewegungen nehmen.

7 HWS, OAA, Kiefer
In diesem Modul lernen sie das Modell von H.H. Fryette kennen, was auch den aktuellen Stand der Wissenschaft widerspiegelt. Weiter erarbeiten wir mit ihnen die funktionellen Zusammenhänge mit dem Kiefergelenk und den faszialen Verbindungen sowie dem Einfluss des vegetativen und peripheren Nervensystems.

8 Schulter, Schultergürtel, Integration, Krankheitslehre OE/Schultergürtel/ HWS, Zwischenprüfung
Wir erklären ihnen die Schulter aus osteopathischer Sicht mit den verschiedenen Möglichkeiten der Ursachen. Im Bereich Befund und Behandlung orientieren wir uns am Modell Kaltenborn und Evjenth sowie den Weichteiltechniken von Lewit und einigen osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten. Weiterhin erklären wir die Ursache-Folge-Ketten und -Wirkungen auf die OE.


9 Segmentale Stabilisation, Muskel- & Neurophysiologie, Peripheres Nervensystem
In diesem Modul erfahren sie die Muskel- und Neuroanatomie und -physiologie. Wir stellen ihnen den Aufbau des Bindegewebes vor sowie die Rolle für die "Dehnung" und der Wundheilung. Weiter zeigen wir ihnen einige Trainingsmöglichkeiten und deren Anwendbarkeit. Zum Schluss üben wir mit ihnen auszugsweise einige Techniken aus der Mobilisation des peripheren Nervensystems sowie ein paar Möglichkeiten der lumbalen segmentalen Stabilisation.

10 Refresher, Prüfungsvorbereitung
     theoretische, schriftliche Prüfung (4 UE)
     praktische, mündliche Prüfung (0,5 UE)

Prüfung
Unsere engagierten Fachlehrer fordern und fördern Sie mit Zwischenprüfungen in den Modulen V und VIII, anhand derer Sie selbst Ihren Lernerfolg überprüfen können. Diese Zwischenprüfungen zählen nicht zur Abschlussprüfung.
Zwischen Modul XIII und IX erstellen Sie ein schriftliches Behandlungsprotokoll, dessen Bewertung in die praktische Prüfungsleistung einfließt.
Die theoretische und praktische Prüfung ist in das letzte Modul (X, Refresher) integriert. Die theoretische Prüfung besteht aus einem schriftlichen Test, für den Sie drei Stunden Bearbeitungszeit haben. Die praktische Prüfung dauert jeweils 30 min und wird vor einer Prüfungskommission aus Fachlehrer, Ärztlichem Leiter und unabhängigem Beisitzer abgelegt.

Zertifikat MT
Nach bestandener Prüfung sind Sie als Manualtherapeut berechtigt, die Manuelle Therapie zu verabreichen und mit den Krankenkassen abzurechnen. 

Zielgruppe
Physiotherapeuten. Masseure und med. Bademeister sind herzlich willkommen, allerdings besteht aufgrund der Rechtslage keine Garantie auf eine Anerkennung des Zertifikats durch die Krankenkassen.

Dauer / Stundenzahl:         10 Module mit je 34 UE, insgesamt 340 UE
Termine im Abstand von ca. 3 Monaten, insgesamt 2,5 Jahre
Fortbildungspunkte: 272 FP
Beginn: 15.12.2016

Termin Modul I:
Modul II:
Modul III:
Modul IV:
Modul V: 
Modul VI: 
Modul VII: 
Modul VIII: 
Modul IX:

Modul X inkl. Prüfung:

Donnerstag, 15.12.2016 bis Sonntag, 18.12.2016

Donnerstag, 16.02.2017 bis Sonntag, 19.02.2017

Donnerstag, 29.06.2017 bis Sonntag, 02.07.2017

Donnerstag, 05.10.2017 bis Sonntag, 08.10.2017

Donnerstag, 01.02.2018 bis Sonntag, 04.02.2018

Donnerstag, 24.05.2018 bis Sonntag, 27.05.2018

Donnerstag, 06.09.2018 bis Sonntag, 09.09.2018

Donnerstag, 13.12.2018 bis Sonntag, 16.12.2018

Donnerstag, 21.03.2019 bis Sonntag, 24.03.2019

optional KGG 25.-26.03.2019

Dienstag, 09.07.2019 bis Samstag, 13.07.2019

Kosten: pro Modul:                      290,00 €
Prüfungsgebühr:            165,00 €
Gesamtkosten:            3.065,00 €
Veranstalter: das mediABC - Fortbildungsinstitut für physiotherapeutische und osteopathische Berufe
Steinfeldstr. 1, 90425 Nürnberg
Kursort: Großröhrsdorf

Die Anmeldung für den Kurs „Manuelle Therapie“ erfolgt mit Hilfe der Anmeldebögen des Veranstalters das mediABC. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Gern lassen wir Ihnen einen Anmeldebogen zukommen.

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